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27 April 2012

10 Jahre nach den Menschen…

…eine Doku-Serie, die man von Zeit zu Zeit bei N24 sehen kann. Was von Menschen bleibt ist wenig…vielleicht ein paar Plastikflaschen. Alles andere bricht zusammen und wird von der Natur zurück erobert.
Ein Wohnblock, er ist schon seid Jahren leer gezogen, erlebt den Fortschritt der Natur an seiner Hausfassade. Sieht schon irgendwie schön aus, finde ich.
Und nicht nur das Grünzeug erobert sich seinen Platz zurück auch die Piepmätze ziehen ein und können sich ungestört ihren Nachwuchs widmen.
Irgendwann wird das Haus abgerissen und öffnet den Windkanal, wie in meiner Wohnecke. Die Gebäude wurden Anfang den 80iger Jahre so aneinander gereiht, dass der Wind nicht mehr um die Ecken pfeifen konnte. Die Neubauwohnungen waren damals sehr beehrt, weil die Politik von damals auf Neubau setzte und die Innenstädte deshalb marode wurden. Heut hat sich alles umgekehrt. Die Innenstadt wurde zu teuren Mietwohnungen saniert. Wer Geld hat, zieht entweder auf´s Land ins eigene Haus oder in die Innenstadt. Wer weniger Geld hat, zieht in die Neubaugebiete. Hier gibt es genügend bezahlbaren Wohnraum, doch immer mehr Wohnungsleerstände bleiben nicht aus. Deshalb entscheiden die Vermieter sich zum Abriss einiger Wohnblöcke.
Tja…so ändern sich die Zeiten.
Mich zieht es jedoch nicht hier weg, denn ich hab zu jeder Seite meiner Wohnung blauen Himmel und viel grün.


Ostseemaus

11 Februar 2011

wo steh ich?

Im Zwiegespräch mit mir selbst. Meine Blogbeschreibung sagt dies zumindest aus, jedoch laufen wenig Worte zu dem Thema durch den Blog. Wenn ich rückverfolge, was ich zu dem Thema “entpuppen” geschrieben hab, finde ich nur eine magere Ausbeute. Gibt es denn nichts, was ich mi zu sagen habe,ober sind alle Gedanken, die mich beschäftigen verschüttet und für immer in den Untergrund versunken.

Ich stehe weder am Anfang meiner Lebensjahre und die Mitte hab ich auch schon hinter mir gelassen. Aber am Ende stehe ich auch noch nicht. Wo stehe ich dann, wenn weder in der Mitte noch am Ende? Wie nennt man den Abschnitt, der sich dem Ende zwar nähert, jedoch das Ende noch in unsichtbarer Ferne ist. Also ein Mittelding von Mitte und Ende?

Daraus leitet sich eine weite Frage ab. Was fang ich ich mit dem Mittelteil an ? Soll ich ihn an mir vorbeiziehen lassen? Oder gibt es noch was, was mir das Gefühl von Aufbruchsstimmung vermittel kann?

04 Februar 2011

Suche nach der Weiche

Warten auf ein Signal, der mir den Weg zur Veränderung aufzeigt. Davon ist mein Tag geprägt. Ich bin drauf vorbereitet und nun schon voller Ungeduld. Was wird es sein. So herrscht eine unterschwellige freudigen Stimmung in mir auf den entscheidenden Moment, wenn mein Leben wieder in Fahrt kommt und an der entscheidenden Weiche auf den neuen Weg kommt.

Ich fühle mich, als würde ich morgen einen anderen Kontinent betreten, doch auf welches Land ich einen Fuß auf die Erde bekommen werde, weiß ich nicht. Er könnte wie eine Sonde auf einem unbekannten Planeten  einen sumpfigen, weichen, festen, harten oder steinigen Untergrund vorfinden. Am liebsten wäre mir natürlich ein fester Untergrund mit ausgerollten roten Teppich Aber ich denke, dieser Wunsch gehört sicher ins Land der ewigen Träume eines Tagträumers.

28 Januar 2011

Endzeitstimmung ..

Tag für Tag ..läuft die Zeit wie Sand durch mein Leben und immer seltener finde ich Zeit, auch nur einem Sandkörnchen nachzuschauen. Und dabei hatte ich mir vorgenommen, mehr Zeit mit mir zu verbringen. Ja..mit mir, um meine Gedanken und Gefühle zu suchen. Sie scheinen mir abhanden gekommen zu sein. Die tägliche Zusammenkunft mit – vor Jahren hatte es täglich eine Stunde gemacht - versickert zwischen Schlaf, Essen und Arbeit.
Das führt dazu, dass ich an manchen Tagen leer fühle, weil ich außer innere Funkstille nichts weiter empfinde. Weder Liebe, noch Hass – keine dieser oder anderer brennenden Leidenschaften, die sonst meine private Gedankenwelt prägten. Fast kann man sagen, ich merk nichts mehr – oder doch?
Doch – etwas beängstigendes keimt in der ruhigen Leere in mir auf. Es zeigt sich wie ein kleines Aufblinken im dichten Nebel und hinterlässt nach jeden aufblitzen winzige Risse in meiner sicher geglaubten Hülle, die nur noch selten von außen anzukratzen ist. Aber von innen her zeigen sich  sich schon sowas wie kleine Haarrisse.
Es kann sein, dass die zahlreichen Todesfälle – sei es durch einen natürlichen und vor allem plötzlichen Tod oder durch unglückliche Umstände mit Todesfolge – Nachrichten dieser Art gehen wieder mal fast täglich durch die Medien - mich beeinflussen. Das löst bei mir schon mal ein paar zitterige Gedanke aus der Kruste, die ich um meine persönliche Todesangst aufgeschichtet und verhärtet hab. Aufdringlich treten diese Ängste plötzlich in mein Bewusstsein, ja, sie beeinflussen sogar meine Träume mit ihren Hintergedanken.
Vorgestern ging ich mehr als einmal im Traum auf der Green Mile zum Schafott. Ich weiß nicht mehr, unter welchen Bedingungen ich Kraft Gesetz von Leben zum Tode befördert werden sollte, aber es klappte einfach nicht. Ich musste immer wieder ins Leben zurück kehren. Die Zeit ist noch nicht reif für meinen Abgang. Aber Tag für Tag rücke ich dem Moment näher und näher. Kein schönes Gefühl, wenn sich mir aufdringlich dieser Gedanke vor die Nase hängt.

08 Mai 2007

Alterserscheinungen

Die Elefanten machen es den Menschen vor, was er in der modernen Zeit schon längt vergessen hat.

Hank brachte mich mit seinem Blogeintrag wieder darauf.
Der Respekt gegenüber dem Alter, der mit dieser Zeit den Bach runter gegangen ist.
In der Arbeitswelt treten die "Alterserscheinungen" schon Anfang 40 an. Wer in dem Alter wieder auf Jobsuche ist, wird sein blaues Wunder erleben. Und so ab Mitte vierzig ist der Mensch für die Arbeitswelt schon abgeschrieben - für das Arbeitsamt schwer vermittelbar.
Dann werden die Alten - ab Mitte 40 - durchgeschleppt mit Maßnahmen des Amtes, die am Ende doch nichts bringen.
Anders bei den Elefanten. Die haben einen respektvollen Umgang mit der älteren Generation. Der oder die beste ist das Leittier, von deren Wissen das Überleben der ganzen Gruppe abhängt und das bringt dem Tier den Respekt noch über seinen Tod hinaus. Ja - die Elefanten trauern sogar um ihr verlorenes Tier.
Doch bei uns Menschen sind die Alten nicht so gut im Trend.
Geht denn heut alles nach Trendi oder was?