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22 April 2012

Was kann man noch essen….

..ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?

Tierische Produkte aus der Massentierhaltung

Obst und Gemüse, das es in sich hat? .und damit sind nicht die Vitamine gemeint.

Fisch von fast abgefischten Gewässern?

Das war Gesprächsthema von Sohnemann und mir, als wir auf dem Balkon saßen um unseren Sonntagsessen zu genießen. Nein, es war kein Braten, es waren simple Eierkuchen mit Apfelringe oder Apfelmus. Wir diskutierten in alle Richtungen, kamen jedoch über das Nölen nicht hinaus. Alles Lug und Trug!  Der Verbraucher will es so, dann aber auch wieder nicht. Er will für billig Geld gut essen und das auch noch gesund.

Aber geht denn das überhaupt?

Was muss sich ändern, damit es sich ändert?

Muss erst das Öl versiegen, damit die Menschheit umdenkt?

Ich denke schon, dass erst etwas gravierendes passieren muss, damit ein Umdenken eingeleitet werden kann. Solange werden wir unser Essen wider besserem Wissen aus ungesundem Essen zusammenstellen.

Achja..was macht der Storch ? 

Er dreht die Eier…man gönnt sich ja sonst nichts und beobachtet die Natur vom PC aus:

Ostseemaus

19 April 2012

auf der Sonnenseite ?

Voll die Sonne …auf dem Hinterhof.

So nach und nach kriecht das zarte Grün auf den Knospen und erfrischt jeden Tag mein Gemüt auf´s neue. Wenn ich einmal bewusst hinschaue, frage ich mich, warum ich die Natur an manchen Tagen nicht wahr nehme. der Kopf ist voll, mit dem. was alles noch zu tun ist und welche Rechnungen noch zu zahlen sind.

Daraus entsteht schon ein nächster Gedankengang. Ist der Mensch - Otto Normalverbraucher – nur auf der Welt, um zu ackern ? Gibt es für mich für das, was man Leben nennt, nur als Sonne auf den Hinterhof, während andere, ein Leben in der vollen Sonne verbringen. Um auf die Sonnenseite zu kommen,was muss ich dafür tun und welche Fähigkeiten besitzen?

Fleiß allein reicht nicht. Fleißig war ich immer, aber nie im Hyperlevel.

Glück wäre nicht schlecht. Davon hab ich nix gesehen. Auch Lotto oder andere Glückspiele – es hat nicht einmal für einen dreier gereicht.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige tun. An einen oder zwei Tatbeständen hat es immer gemangelt.

No risk – no fun. An Risikobereitschaft fehlte es mir.

“Du musst große Brötchen backen” heißt es. Muss ich dafür nicht skrupellos sein und ohne Rücksicht auf Verluste mein Ziel verfolgen?

Ich gebe mich mit kleinen Brötchen zufrieden. Verspeise sie im Sommer auf dem Balkon und labe mich an meinem sonnigen Innenhof ein einer schnöden Plattenbausiedlung am Stadtrand.

Ich bleib weiter bescheiden, wie Familie Storch und brüte über die “Kinder” für den Rest meines Lebens nach, man gönnt sich ja sonst nix.

Ostseemaus

17 April 2012

mörderische Welt

so sahen die Videotext-Nachrichten am 24.Juli 2011 aus. Tote..Tote..Tote..bei Schießerei…Überschwemmung…Bombenexplosion und andere Unglücke, bei denen wieder zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Zu dem Zeitpunkt lebte Gaddafi – sein Ende kam später - noch und der Tod Ami Winehouse wird in diesem Schlagzeilen noch nicht erwähnt. Sie starb einen Tag zuvor.

Seid gestern muss sich das Gericht im Norwegen mit dem schlimmsten Terrorfall ihrer Geschichte auseinander setzen. Mit den Nachrichten darüber kommen die schrecklichen Bilder dieser Ereignisse noch einmal  in den Sinn und ich realisiere mal wieder die Tatsache, das immer wieder Monster in unsere Welt geboren werden, die so viel Unglück für die Menschen, mit denen sie leben, bereit halten und das Leid, was sie den Menschen zufügen fast unermesslich ist.

Woran diese Monster glauben, erklärt der Attentäter und Massenmörder Breivik – mit seiner Tat hat er es zu einer Eintragung in die Wikipedia geschafft - seid heute öffentlich vor Gericht.

Es werden nun von den Medien Bilder seiner Bluttat noch einmal gezeigt, sondern auch ihn selbst findet man jede Menge Porträts, die während der Verhandlungstage im Gericht gemacht werden dürfen.

Ich schaue mir sein Gesicht an. So nah kommt man an den Mann ja nicht ran. Ich denke so: “Er sieht doch ganz passabel aus. So ein Mann kann doch nicht so viele Menschenleben ausgelöscht haben” Das Gesicht eines Massenmörders stelle ich mir wirklich anders vor. Düster, grimmig, verbittert halt durch und durch böse. Aber dieser blonde junge Mann?  Das kann doch nicht sein, das unter seiner Schädeldecke solch grausigen Pläne gedeihen konnten. Das passt nicht in mein Bild vom bösen Mann.

Doch wenn ich genau hinsehe, dann sehe ich in seinem Gesicht nichts, gar nichts. Ich könnte mir so ein fast ausdrucksloses Gesicht nur bei einem Roboter vorstellen. Aber vor Gericht steht kein Roboter, sondern, ein Mensch, unter dessen Schädeldecke alle möglichen Wahnvorstellungen – wie Größenwahn – wuchern. Keine geistige Regung ist noch von gesunden Menschenverstand durchdrungen.

Für das Gericht eine schwere Aufgabe, vor die es jetzt steht. Wie schwer und unerträglich das für den einzelnen wohl werden wird. Ein Schöffe musste heute ausgetauscht werden, weil er sich schon vor Prozess Beginn über Facebook eine Todesstrafe für den Massenmörder forderte. Man hat ihn wegen Befangenheit ausgetauscht.

Kann man bei so einem Fall überhaupt unbefangen sein?

Ostseemaus

03 April 2011

auf der Suche

Für alle Leser, die sich wundern, warum sich mein Blog täglich umgestaltet.

Ich gebe zu, einen gewissen Hang zur Veränderung hab ich schon. Davon können meine Möbel ein Lied singen.

Und die Vielfalt der Layout-Variationen hier lassen mich fast kein Ende finden.

Doch bin ich auch auf der Suche nach einem Layout, welches den Kommentator nicht auf eine weiter Kommentarseite führt. Bei einigen Blogs kann man ohne weiteres auf der selben Seite des Eintrages kommentieren, doch das klappt bei mir nicht.

Ich habe alle Versionen ausprobiert und doch keins davon hatte die Eigenschaft, den Kommentator auf der Beitragsseite zu lassen.

Ausnahme sind meine weiteren Blog – ich habe noch zwei weiter angelegt – diese schicken den Kommentator nicht auf eine weitere Seite.

Rätselhaft ?

Oder hat jemand eine Erklärung dafür ?

Ostseemaus

11 Februar 2011

wo steh ich?

Im Zwiegespräch mit mir selbst. Meine Blogbeschreibung sagt dies zumindest aus, jedoch laufen wenig Worte zu dem Thema durch den Blog. Wenn ich rückverfolge, was ich zu dem Thema “entpuppen” geschrieben hab, finde ich nur eine magere Ausbeute. Gibt es denn nichts, was ich mi zu sagen habe,ober sind alle Gedanken, die mich beschäftigen verschüttet und für immer in den Untergrund versunken.

Ich stehe weder am Anfang meiner Lebensjahre und die Mitte hab ich auch schon hinter mir gelassen. Aber am Ende stehe ich auch noch nicht. Wo stehe ich dann, wenn weder in der Mitte noch am Ende? Wie nennt man den Abschnitt, der sich dem Ende zwar nähert, jedoch das Ende noch in unsichtbarer Ferne ist. Also ein Mittelding von Mitte und Ende?

Daraus leitet sich eine weite Frage ab. Was fang ich ich mit dem Mittelteil an ? Soll ich ihn an mir vorbeiziehen lassen? Oder gibt es noch was, was mir das Gefühl von Aufbruchsstimmung vermittel kann?

29 Januar 2011

Verbindung

Das, was ich am schreiben immer spannend finde, sind die Erkenntnisse, die sich nachhaltig, als nachdem ich alles zu “Papier” gebracht habe, einen AHA auslösen.
Gestern beschrieb ich meine Todesangst, die sich als Makro-Gedanken-Blitz fast täglich in meinen Tagesauflauf einmischt. Diese Urangst vor dem eigenen Ende  ist sicher in jedem. Sie ist eben die Größte. Doch als sich meine niedergeschriebenen Worte von Tod und Verderben auf mich nachwirkten, erkannte ich den Hintergedanken dieser diffusen Angst.
Wie eine mathematische Formel summieren sich mein tägliches Einerlei mit der damit einhergehenden Langenweile zu einer Todesangst, die nach dem Gleichheitszeichen zu finden ist. Irgendwie gruselig – immer, wenn ich ans Ende denke. Aber die Zeit für die Katakomben ist noch nicht angebrochen
Aber warum diese Gedanken? Warum muss ich immer wieder an mein nahes Ende denken?
Heut kam ich drauf. Mein langweiliger Tagesablauf sich so öde geworden, das ich mich zu Tode langweile.
Darin liegt der Hund begraben.

24 Januar 2011

lautlos

Als ich diesem Blog Thema und Aussehen gab, war mein Kopf voll stiller Verzweiflung. Verzweiflung nicht aus dem Notstand heraus. Die stille Verzweiflung steigt von Zeit zu Zeit immer mal wieder wie ein Ballon ain mir  auf, zieht sich an einer Strippe in die Luft und mich damit auch. Ich hänge daran nur nur mit einem Arm, kann weder loslassen, weil ich in die Tiefe fallen würde, kann aber nicht unendlich damit in die Höhe steigen. Dabei frag ich mich, warum ich das alles mache, so wie ich es mache.
Um meine Familie zu ernähren?
Mein Familie besteht zur Zeit aus 2 Personen – mein Sohn und mich. Nicht mehr und nicht weniger. Ich arbeite ich rund um die Uhr, damit wir beide leben so einiger Maßen leben können.
Auf der einen Seite will ich nicht resignieren auf der anderen Seite frag ich mich, ob ich mir mein Leben nicht erleichtern sollte.
Erleichterung, aber wie?
Ich will leben …..aber wie ?