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09 April 2012

ein Experiment starten ?

Ich habe schon schönere Tage erlebt, als Heut. Wolkendecke grau in grau und undurchlässig für Sonnenstrahlen. Da stahlt auch nur noch der Forsythien-Strauch mit einem schwachen gelb. Der Blick auf meinen Hinterhof ist heut eher fade.

Vielleich ist auch der graue und kalte und kalte Ostermontag der Grund, warum ich in meinen Gedanken versank und auf 2 Erkenntnisse traft.

  1. Meine Migräne geplagte Zeit ist immer dünner gesät. Vor Wochen hatte ich monatlich ca......2- 3 mal im Monat eine kräftige Migräne. Ohne Tabletten kam ich nicht über den Tag. Heut scheinen sie wie weggeblasen zu sein. Aber was hat sich seid dem geändert? Vor 4 Wochen stellte ich meine Ernährung um und verzichtete am Abend auf die Kohlenhydrate wie Brot oder Nudeln. Ziel war und ist es noch, ein paar Pfund Gewicht wieder los zu werden. Das hat noch nicht geklappt, dafür bin ich möglicher Weise was anderes los geworden. Einen langjährigen Plagegeist – die Migräne.
  2. Gestern Abend sah ich noch mal den Film “Avatar” über RTL. Für mich ein wirklicher Kinogenuss in jeder Hinsicht. Die blaue Fantatsiewelt zog mich wieder einmal in ihren Bann und ich hatte auch nach 3 Stunden noch nicht genug davon. De Film endete mit der Wandelbarkeit des Menschen vom Bösen zum Guten, der sich von der Technik ab- und der Natur wieder zuwendet. Beste Unterhaltung für mich, die mit ihrer Botschaft ebenfalls nachdenklich machte.  Nach dem Film gab es nichts mehr zu sehen und doch zappte ich noch 2 oder 3 Stunden durch die zig Sender, ohne mir wirklich etwas ansehen zu wollen. Einfach nur so, ohne Plan. Es war schon nach 2 Uhr, als ich mich endlich von der Couch erhob um den mittlerweile schweren Hintern ins Bett zu tragen. Heute frage ich mich “Wie viele Stunden, Tage, Monate oder gar Jahre hat mir der Fernseher von meinem Leben schon gestohlen? Oder anders herum gefragt:” Wie viele Stunden, Tage, Monate oder Jahre habe ich mir selber vom leben sinnlos  vor der Glotze stehlen lassen?”

Vielleicht sollte ich einen Versuch starten und ebenso wie körperliche die geistige Ernährung umstellen und nicht alles in mich hineinstopfen, bis nichts mehr geht ?

Ostseemaus

21 Januar 2009

Selbstmorddrohungen ?

Nach fast 20 Jahren Rauchen hab ich mich vom blauen Dunst befreit. Das war wirklich ein schwerer Akt, denn die Macht der Gewohnheit, bei jeder Gelegenheit den Glimmstengel zwischen die Lippen zu schieben, lies ich nur schwer loseisen. Sie klebte fest mit der Kraft eines Sekundenklebers an mir. Aber es gelang mir und ich konnte mit viel Überlistungskunst der Macht der Gewohnheit und damit dem blauen Dunst entrinnen.

Das ist nun schon ein paar Jahre her . Damals waren die Zigaretten noch preiswert und ich bekam eine Zwanziger Schachtel schon für 3,20 DM - heut zahl man 3.70 €, d.h. für eine Siebzehner Schachtel, als mehr als das doppelte.

Doch noch etwas neues kam in der Zwischenzeit dazu. Damals standen noch keine bedrohlichen Warnungen wie diese


auf den Schachteln.

Allan Carr hatte schon auf den Umsinn dieser Maßnahme hingewiesen. Dieser bedrohliche Text löst unterschwelligen Stress aus und das ich für Raucher häufig ein Grund, sich eine Zigarette anzustecken, denn - davon kann ich ein Lied singen - bei Stress zündet der Raucher sich eine Zigarette an.

Der Nikotin im Blut bewirkt eine Gehirnwäsche, die sich durch drastische Losungen nicht auflösen läßt.

Stünde so ein bedrohlicher Informationstext auf einer Teeschachtel - dieser Tee ist mit Pestiziden verseucht - würde selbst ein Raucher ihn nicht trinken.