27 April 2012
10 Jahre nach den Menschen…
22 April 2012
Was kann man noch essen….
..ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?
Tierische Produkte aus der Massentierhaltung
Obst und Gemüse, das es in sich hat? .und damit sind nicht die Vitamine gemeint.
Fisch von fast abgefischten Gewässern?
Das war Gesprächsthema von Sohnemann und mir, als wir auf dem Balkon saßen um unseren Sonntagsessen zu genießen. Nein, es war kein Braten, es waren simple Eierkuchen mit Apfelringe oder Apfelmus. Wir diskutierten in alle Richtungen, kamen jedoch über das Nölen nicht hinaus. Alles Lug und Trug! Der Verbraucher will es so, dann aber auch wieder nicht. Er will für billig Geld gut essen und das auch noch gesund.
Aber geht denn das überhaupt?
Was muss sich ändern, damit es sich ändert?
Muss erst das Öl versiegen, damit die Menschheit umdenkt?
Ich denke schon, dass erst etwas gravierendes passieren muss, damit ein Umdenken eingeleitet werden kann. Solange werden wir unser Essen wider besserem Wissen aus ungesundem Essen zusammenstellen.
Er dreht die Eier…man gönnt sich ja sonst nichts und beobachtet die Natur vom PC aus:
Ostseemaus
25 Januar 2009
Deckungsgleich ?
Während die zitternde Fingerspitzen den Rest der Karte aus dem Schlitz zieht, wandern die ausdruckslosen Augen langsam vom Automaten zur Geldkarte und zurück. Die Augen scheuen den Blick in die Halle, niedergeschlagenen Augenlider sind ein gutes Versteck.
Mit einem Schlag war ich nackt, gefangen und eine Aussätzige.
„Kein Geld...wie einem das gleich die Stimmung verdirbt“
Als ich den Satz in den Roman „Das JesusVideo“ las, wäre ich vor lachen fast von meinem Sessel gefallen. Der Satz, wie lebensnah, wie treffend, super treffend. Insgeheim war ich froh, meine Geldkarte wurde vom Geldautomaten nicht so schlecht behandelt.
Aber dann, dann traf es mich.
„Der vorletzte Kontoauszug, er traf mich wie ein Schlag. In dem Moment fiel mir der Satz wieder ein
„Kein Geld...wie einem das gleich die Stimmung verdirbt“
Wieder warf er mich fast wieder aus dem Sessel, jedoch diesmal nicht vor lachen, sondern vor Tränen.
Diese Zahlen
sie verdrehten
den Kopf und machten ihm schwindlig
sie schossen
in die Knie und machten sie weich
sie schlugen
auf den Magen und hinterließen einen Brechreiz
sie trieben
Hitze auf die Stirn und hinterließen Schweißperlen
sie pochten
an die Herzwand und hinterließen einen dumpfen Schmerz
sie beschleunigten
den Blutfluss und hinterließen einen erhöhten Blutdruck
sie spannten
die Stimmbänder an und hinterließen einen ungewollten Aufschrei
sie schnürten
den Hals und hinterließen Atemnot
sie rissen
mich aus dem Schlaf und hinterließen Schlaflosigkeit
sie drückten
auf die Drüsen und hinterließen Tränen
sie verlangten
nach Deckung........
Was der Anblick von Zahlen in (m)einem doch alles auslösen konnte...die Zahlen eines aktuellen Kontostandes.....
